Iven Kruse

Iven Kruse war ein seinem Geburtsort Ruhwinkel und seiner holsteinischen Heimat eng verbundener Schriftsteller. Sein Werk in platt- und hochdeutscher Sprache umfasst lyrische Gedichte und Balladen, Erzählungen und den Roman Der dritte Bismarck sowie kulturkritische Essays und journalistische Arbeiten. Er war ein feiner Beobachter des ländlichen Lebens und der Natur in all ihren Erscheinungsformen und zählt zu den großen norddeutschen Lyrikern und Erzählern.

Als Johannes Christian Kruse in diesem Hause (heute Dorfstraße 12) geboren, wählte er später auf Anraten seines Freundes Detlev von Liliencron den Namen Iven als Künstlernamen.

Der an diesem Haus beginnende Iven-Kruse-Weg erinnert an den Dichter und sein Wirken. Das Geburtshaus befindet sich noch heute im Besitz der Familie Kruse.

Zu den bekanntesten Werken Iven Kruses zählen Schwarzbrodesser (1900), Zum stillen Unverhofft (1923) und Der dritte Bismarck (1925).

 

Iven Kruse, bürgerlicher Name: Johannes Christian Kruse

Geboren am 11. April 1865 in Ruhwinkel

Gestorben am 10. September 1926 in Büdelsdorf

Seine Grabstätte befindet sich auf dem Friedhof der Kirchengemeinde Bornhöved.

Wirken als Dichter, Schriftsteller, Redakteur und Theaterkritiker